Schüler lernen den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien

Fallbeispiel Franz-Liszt-Mittelschule in Waldkraiburg (Bayern). Die Schule wurde als „vorbildliches Praxisprojekt“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde vom Bürgermeister übergeben, der auch eine motivierende Laudatio in der Schule hielt. Zu dem Projekt „Informatikraum“ sagt Florian Bolte (Lehrer und Projektleiter):

Die Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiges Ziel unserer Schule. Darum möchten wir den Schülerinnen und Schülern nicht nur vermitteln, wie die modernen Medien zu bedienen sind, sondern auch welche Gefahren und Vorteile sie bieten. Ein weiterer für uns wichtiger Bestandteil ist auch die Auseinandersetzung mit den Bestandteilen eines Computers oder eines Netzwerkes.

Die Schülerinnen und Schüler sollen den grundlegenden Aufbau eines PCs verstehen und die verschiedenen Hardware-Bestandteile erkennen und einbauen können. Nach dem Zusammenbau des Computers werden der Aufbau eines Arbeitsplatzes und die Inbetriebnahme behandelt. Dazu gehört nicht nur die Installation des Betriebssystems, sondern auch eine Auswahl an Programmen, mit denen die Schülerinnen und Schüler arbeiten sollen. Dabei lernen die Jugendlichen den Unterschied zwischen Bezahl- und Freeware-Programmen kennen. Außerdem sollen sie die Geräte selbstständig verwalten können. Ein sicheres Netz mit aktiviertem Viren-Schutzprogramm ist ein weiteres Ziel des Unterrichts. Hierzu vernetzen wir die selbstzusammengebauten Computer mithilfe von Switch und Router, um einen Zugang zum Internet zu bekommen. Die Praxisklasse baute im vergangenen Schuljahr 2015/2016 zusammen mit dem Hausmeister und ihrem Techniklehrer einen großen Tisch für den neu entstandenen Raum auf und gestaltete ihn farblich.

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